15.12.2018 - 7. Kurt Papstein-Cup 2018

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Die siegreiche Mannschaft vom SV Hamberge

  1. Dezember 2017, ERGEBNISSE
  2. KURT-PAPSTEIN-CUP DES SC UNION OLDESLOE

STORMARNHALLE

 

SG Union/Grabau - Türkspor Oldesloe JA 4:3

VfL Rethwisch – SV Hamberge                   1:2

TuS Hoisdorf – Türkspor Oldesloe             4:2

SG Union/Grabau – SV Hamberge             2:2

Türkspor Old. JA – Türkspor Oldesloe       5:4

VfL Rethwisch – TuS Hoisdorf                    4:3

Türkspor Oldesloe – SG Union/Grabau    4:2

SV Hamberge – TuS Hoisdorf                    3:3

Türkspor Oldesloe JA – VfL Rethwisch     1:1

SG Union/Grabau – TuS Hoisdorf              1:3

Türkspor Oldesloe – VfL Rethwisch          2:4

SV Hamberge – Türkspor Oldesloe JA     2:1

SG Union/Grabau – VfL Rethwisch            1:4

TuS Hoisdorf – Türkspor Oldesloe JA       3:5

Türkspor Oldesloe – SV Hamberge           0:2

 

    Verein                 Sp  ge  un  ve   Tore   Punkte

  1. SV Hamberge             5   3   2   0   11:7    11
  2. VfL Rethwisch            5   3   1   1   14:9    10
  3. TuS Hoisdorf              5   2   1   2   16:15    7
  4. Türkspor  JA                5   2   1   2   15:14    7
  5. SG Union/Grabau       5   1   1   3   10:16    4
  6. Türkspor Oldesloe     5   1   0   4   12:17    3   

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Kurt Papstein Cup vor dem Aus?

Traditionsreiches Hallenfußballturnier des SC Union Oldesloe findet kaum noch Anklang / SV Hamberge gewinnt siebte Auflage

In Erinnerung an den ehemaligen Ligaspieler und Fußball-Obmann des SC Union Oldesloe, Kurt Papstein, veranstaltet der Stormarner Club jährlich kurz vor Weihnachten ein Hallenfußballturnier in der Stormarnhalle, das nun bereits zum siebten Mal seinen Namen trug und zuvor als Union-Cup ausgetragen wurde. Dass der diesjährige sportliche Wettstreit unter dem Hallendach vielleicht der letzte gewesen sein könnte, wollte Robert Miler zwar nicht bestätigen. Doch der Organisator wird sich seine Gedanken machen, in welcher Form eine Austragung des traditionsreichen Hallenturniers in Zukunft noch Sinn macht. Grund: Aufwand und Ertrag standen einmal mehr in keinem gesunden Verhältnis.

„Wir haben aufgrund der Tatsache, dass wir das Turnier auf zwei Tage verteilt haben, zwar insgesamt das wohl beste Ergebnis seit Jahren erzielt, aber die Resonanz der Mannschaften und auch der Zuschauer war sehr mäßig“, bilanzierte Miler das sportliche Wochenende, das mit dem Wettbewerb für zweite Mannschaften begonnen hatte, durch ein erstmals ausgetragenes Jugendfußballturnier für G-Junioren fortgesetzt wurde und am Samstagabend mit dem Hauptturnier seinen Abschluss gefunden hatte.

Dass am Freitagabend beim Turnier der zweiten Mannschaften mehr Zuschauer in der Stormarnhalle waren als tags darauf beim Hauptturnier, darüber wunderte sich Miler. Und dass der Nachwuchs eifrig bei der Sache war und seinen Spaß hatte, freute den Fußballobmann. Dass allerdings erst drei Tage vor Veranstaltungsbeginn das Teilnehmerfeld für den Kurt Papstein Cup feststand, ärgerte Miler enorm. „Im letzten Jahr habe ich mich erstmals um die Organisation des Turniers gekümmert und im Oktober die Vereine dazu eingeladen. Am Ende haben sieben Mannschaften teilgenommen, die achte, unser Stadtrivale VfL Oldesloe, hat kurzfristig wenige Tage zuvor abgesagt“, erinnert sich der Organisator an seine Premieren-Veranstaltung und zog seine Lehren daraus. „In diesem Jahr habe ich deshalb bereits im September die Einladungen an die Vereine verschickt und trotzdem erst auf mehrmaliges Nachfragen mir vor allem Absagen eingehandelt.“ Drei Tage vor Turnierbeginn hatten neben dem Team des Gastgebers nur vier weitere Mannschaften ihr Kommen zugesichert. „Kurzfristig ist dann noch die A-Jugend von Türkspor Oldesloe eingesprungen, sodass wir immerhin einen Wettbewerb mit sechs Mannschaften austragen konnten – früher waren es deutlich mehr.“

In den vergangenen Jahren war auch der SV Preußen Reinfeld regelmäßig mit von der Partie. Die Karpfenstädter feierte drei Cup-Gewinne in Folge, ehe der aktuelle Tabellenführer der Landesliga Holstein als Seriensieger 2017 vom Kreisligisten TuS Hoisdorf abgelöst wurde. In diesem Jahr fehlten die Preußen erstmals.

Die Hoffnung der Hoisdorfer auf eine Titelverteidigung war entsprechend groß. Doch der Kreisligist landete am Ende auf Rang drei, den Turniersieg sicherte sich der SV Hamberge, Zweiter wurde der VfL Rethwisch. Die Gastgeber belegten derweil Rang fünf.

Miler konnte das sportlich mäßige Abschneiden seiner Mannschaft verkraften, die Organisation allerdings hatte ihm den letzten Nerv geraubt. „Vielleicht ist die Zeit des Hallenfußballs einfach vorbei“, sagte Miler desillusioniert und sieht auch keine Möglichkeit, den Kurt Papstein Cup an einem anderen Termin auszutragen. „Eine Woche zuvor wird in der Stormarnhalle noch Handball gespielt, an Silvester findet ein Konzert statt und im neuen Jahr tragen der VfL Oldesloe und der SSV Pölitz hier ihre Turniere aus, ehe weitere Veranstaltungen folgen. Für uns ist da nichts mehr zu holen.“

Eine mögliche Konsequenz aus der immer schwieriger werdenden Aufgabe, dieses traditionsreiche Turnier am Leben zu halten, hat der Fußballobmann bereits ins Auge gefasst: „Vielleicht sollten wir den Fokus mehr auf die Jugend legen. Dort haben wir einen guten Zulauf und die Kinder haben ihren Spaß gehabt. Mit den Erwachsenen wird es immer schwieriger. Das sieht man ja auch daran, dass kaum noch einer Lust auf Training hat – die Playstation zu Hause ist mittlerweile wichtiger.“

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